Je oller, je doller …

„Löwen werden niemals Veganer …“ betitelte SZ-Online letztens einen Artikel. Als Löwegeborene habe ich das mal gleich auf mich umgemünzt und mich in meiner Haltung diesem Food-Trend gegenüber bestätigt gefühlt. Aber ich kann mich ja veganisch (zu lesen wie: klingonisch) inspirieren lassen. Zum Beispiel was überreife Bananen angeht. Habe ich die in der Obstschale vernachlässigten und daher dunkelgepunkteten Früchte bisher immer in der Pfanne gebraten und mit etwas flüssiger Sahne beträufelt genossen, gehe ich jetzt eiskalt mit ihnen um: Ich schäle sie, schneide sie in Scheiben und stelle sie in einer Schale ein paar Stunden ins Gefrierfach, manchmal auch über Nacht, weil ich sie (das scheint Methode zu haben) schlicht vergesse. Nach dem Kälteschock lasse ich sie ein klein wenig antauen und mixe sie mit dem Pürierstab zum cremigen Bananeis: fertig!
Aus Spaß gebe ich manchmal noch Ahornsirup oder Kakaopulver dazu – bleibt immer lecker und ist eine nette Dessert-Idee der Veganer auch für Löwen!

Croque Madame

Was tut frau, wenn sie am frühen Abend Appetit auf einen kleinen Snack bekommt? Und dieser Snack partout ein Croque Monsieur sein soll? Sie checkt, ob sie alle Zutaten dafür im Haus hat bzw. welche Zutaten sie denn überhaupt brauchen würde: Weißbrot – yep! Senf – yep! Käse – yep! Schinken – nope! Hm, Croque Monsieur ohne Schinken? Dafür extra den Käse reiben … Keine Lust jetzt nur wegen Schinken einkaufen zu gehen … Was gibt der Kühlschrank noch so her: Mozzarella, Tomatenmark, und auf dem Fensterbrett steht Basilikum. Ruck, zuck sind zwei Scheiben Weißbrot abgeschnitten und mit Tomatenmark bestrichen. 1/2 Mozzarella kommt in Scheiben auf eine Hälfte und wird mit ein paar Blättern Basilikum bestreut. In der Pfanne schäumt schon Butter in einem Schuss Öl auf. Das zusammengeklappte und fest zusammengedrückte Brot wird darin von beiden Seiten goldbraun gebraten, ein wenig gesalzen, et voilà: Croque Madame kann sofort verzehrt werden!