Bairisch mit dem MVV

Oft sind es ja die kleinen Dinge, die mich unglaublich erfreuen: So hatte ich während der Wiesn-Zeit schon sehr viel Spaß an der MVG (= Münchner Verkehrsgesellschaft)-Fahrplaninfo-App. Sie zeigte bei der Suche nicht das übliche Warterädchen, sondern abwechselnd eine Brezn, eine Achterbahn und, mein persönliches Highligt, das Riesenrad. Kaum ist das Oktoberfest vorbei, finde ich heraus: Ich kann mir die MVV (Münchner Verkehrs- und Tarifverbund)-Fahrplanauskunft auch auf Bairisch anzeigen lassen – für den kleinen Schmunzler zwischendurch. (Durch Anklicken wird’s deutlicher!)

 

Da bahnt sich was an …

Gestern an der Theresienwiese, Testlauf der Achterbahn mit quietschlauten Bremsmanövern und vielen interessierten Zuschauern. Arbeitsames Gewusel auf dem gesamten, rundum eingezäunten Gelände. Es wird geschraubt, gehämmert, Elektrik verlegt, was das Zeug hält. Essensgerüche, ich schätze mal Ente mit Rothkohl, hängen in der Luft, und im Hintergrund läuft … afrikanische Musik mit wunderschönen Kalimba-Klängen, Irgendjemand mag das Lied so sehr, dass es in Dauerschleife läuft. Nur noch zwei Tage, dann wird es gestartet, das 184. Oktoberfest. Die Wetteraussichten für den Auftakttag sind bescheiden – aber das hat die Münchner ja bisher noch nie abgehalten.

 

PS: Ich habe hier wieder eine kleine Kirche versteckt …

Besuchsreihe: Unbekannte Orte

Es gibt fast nichts, was mich mehr entzückt, als im Bekannten das Unbekannte zu entdecken. Und so machte ich mich am Sonntag mit einem Freund auf ins Münchner Hackenviertel, wo, wie ich gehört hatte, ein besonderes Museum im Verborgenen blühen soll. Wir wurden nicht enttäuscht, sondern waren bei unserer Ankunft am MUCA in der Hotterstraße (ja, die war mir bis dato auch kein Begriff) schon vom Äußeren und dem Calligraffiti von Said Dokins aus Mexiko im „Hinterhof“ komplett geflasht. Ich empfehle den Besuch dort sehr, es ist zwar klein, bietet aber Künstlern, die Urban Art machen, eine schnörkellose Ausstellungsfläche. Ich war beeindruckt von den gerade gezeigten Werken der aktuellen Ausstellung „The Art of Writing“, die Kalligraphie neu interpretieren und die wiederum als Lichtkunst Städte, zumindest auf Fotos, mal anders darstellt.

In meinem Stadtteil in Obersendling wird es auch immer bunter: Auf verschiedenen Wandflächen sind die tollsten Graffitis entstanden, etwa in der Gmunder Straße, sowie an einer Hausfassade an der Hofmannstraße 61. Letztere Gemälde werden nicht lange zu sehen sein, weil der Komplex in Bälde für Neubauten Platz macht. Solltet ihr in der Gegend sein, seht sie euch an. Ach ja, und wenn dann bitte noch jemand die Worte auf dem unten gezeigten Graffiti für mich entziffern könnte, danke!

Je oller, je doller …

„Löwen werden niemals Veganer …“ betitelte SZ-Online letztens einen Artikel. Als Löwegeborene habe ich das mal gleich auf mich umgemünzt und mich in meiner Haltung diesem Food-Trend gegenüber bestätigt gefühlt. Aber ich kann mich ja veganisch (zu lesen wie: klingonisch) inspirieren lassen. Zum Beispiel was überreife Bananen angeht. Habe ich die in der Obstschale vernachlässigten und daher dunkelgepunkteten Früchte bisher immer in der Pfanne gebraten und mit etwas flüssiger Sahne beträufelt genossen, gehe ich jetzt eiskalt mit ihnen um: Ich schäle sie, schneide sie in Scheiben und stelle sie in einer Schale ein paar Stunden ins Gefrierfach, manchmal auch über Nacht, weil ich sie (das scheint Methode zu haben) schlicht vergesse. Nach dem Kälteschock lasse ich sie ein klein wenig antauen und mixe sie mit dem Pürierstab zum cremigen Bananeis: fertig!
Aus Spaß gebe ich manchmal noch Ahornsirup oder Kakaopulver dazu – bleibt immer lecker und ist eine nette Dessert-Idee der Veganer auch für Löwen!

Croque Madame

Was tut frau, wenn sie am frühen Abend Appetit auf einen kleinen Snack bekommt? Und dieser Snack partout ein Croque Monsieur sein soll? Sie checkt, ob sie alle Zutaten dafür im Haus hat bzw. welche Zutaten sie denn überhaupt brauchen würde: Weißbrot – yep! Senf – yep! Käse – yep! Schinken – nope! Hm, Croque Monsieur ohne Schinken? Dafür extra den Käse reiben … Keine Lust jetzt nur wegen Schinken einkaufen zu gehen … Was gibt der Kühlschrank noch so her: Mozzarella, Tomatenmark, und auf dem Fensterbrett steht Basilikum. Ruck, zuck sind zwei Scheiben Weißbrot abgeschnitten und mit Tomatenmark bestrichen. 1/2 Mozzarella kommt in Scheiben auf eine Hälfte und wird mit ein paar Blättern Basilikum bestreut. In der Pfanne schäumt schon Butter in einem Schuss Öl auf. Das zusammengeklappte und fest zusammengedrückte Brot wird darin von beiden Seiten goldbraun gebraten, ein wenig gesalzen, et voilà: Croque Madame kann sofort verzehrt werden!

Auftakt im Zeichen der „Federweisse“

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Auch dieses Jahr steigt wieder die Lange Nacht der Brauereien in München: Auf dem Gelände vom Giesinger Bräu präsentieren sich heuer am Freitag, den 21.7., 17:00–00:00 Uhr und Samstag, den 22.7., 11:00–00:00 Uhr, 19 Brauereien von nah und fern. Sie … Weiterlesen

Seen, Berge, Schlösser: Allgäu!

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Vorletzte Woche hatte ich das große Vergnügen, ein paar Tage in äußerst angenehmer Gesellschaft im Allgäu, genauer gesagt in Schwangau im Ostallgäu, verbringen zu dürfen. Freunde haben dort einen Teil ihres Elternhauses zum späteren Alterssitz um- und ausgebaut. Schon oft … Weiterlesen

Bavarian Big Five

„Ich gehe auf Fotosafari in die Münchner Innenstadt.“ „Na dann viel Spaß! Ich hoffe, du erwischst die Bavarian Big Five.“ „Die was?“ „Die fünf bayerischen Hauptattraktionen halt.“ „Aha. Mal sehen, was mir vor die Flinte, äh, Linse kommt.“ Hier das Ergebnis.

Und zwei konnte ich auf einen Streich erwischen. Allerdings nur als Symbolbilder.

Gegenvorschläge?

Ein Frühlingstag in Altomünster

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Der Frühling ist dieses Jahr auf Teilzeit, deshalb sollte jeder sonnige Tag genutzt werden. Dieser Umstand führte uns, zusammen mit der Idee, sich mal ausgesuchte S-Bahn-Endstationsorte anzusehen, am Sonntag auf eine kleine, feine Wanderung nach Altomünster, nordwestlich von München gelegen. … Weiterlesen