Statt Erich, Taschen und Luitpold

Eigentlich wollten wir ja gestern auf den Spuren von Erich Kästner durch München wandeln. 13 Frauen warteten vor den Kammerspielen. Wer nicht kam, war der oder die “Stattreisen”-Führer/in. Echt schade, aber auch unverständlich. “Stattreisen” war telefonisch, klar Sonntag, nicht zu erreichen. Jetzt wünsche ich mir fast eine “Upps, bin verhindert”-App, zur Info, die nach 15 Minuten Auskunft gibt, ob was ausfällt.

Die kleine Kästner-Gruppe zerstreute sich nach 20 Minuten Wartezeit und L. und ich gingen ins Bayerische Nationalmuseum, wo wir uns mit der Handtaschenmode der letzten 400 Jahre in Europa vertraut machten. Jetzt weiß ich endlich, was ein Geldstrumpf ist!
Anschließend ließen wir es uns noch im Café Luitpold gut gehen, da wollte ich schon immer mal hin. Erstaunlich leckere Törtchen, ich hatte eine ziemlich gehaltvolle Pariser-Creme-Schnitte. Abendessen brauchte ich nicht mehr. Und vielleicht klappt’s mit Erich ja das nächste Mal … im Herbst.

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